Markus hat mir vor eine Weile ein paar Bilder geliehen, die ich nun mal gescannt und gleich auf den Blog gewrackt habe. Also, ich glaube das jüngste Bild hier ist vielleicht vier Jahre alt, die ältesten so neun Jahre. Die Qualität ist eher naja, aber was soll es. Ich übrigens als Police-Fan zu erkennen (Beweise hier).





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So, jetzt mal wieder eine alte Flash-Sache … viel Spaß! (zum Glück ist das hier kein Portfolio) …
Nachtrag: Auf Play drücken …
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Soeben sah ich einen Bericht über die NPD auf YouTube, der so erschreckend war, dass ich ihn hier gar nicht verlinken will. Es waren die wohl unmaskiertesten Aus- sagen von Funktionären der Partei, die ich jemals gehört habe (zum Beispiel Trauer über das Ende der Wehrwolfeinheiten). Da drängt sich wieder einmal die Frage auf, wie eine Demokratie sich gegen ihre eigenen selbstzerstörerischen Tendenzen schützen kann (gerade an Tagen wie diesem).
Das ist für mich endlich eine Gelegenheit über Tucholsky, einen meiner Lieblings- schriftsteller, zu schreiben. Ich wurde nämlich bei diesem Thema an sein bekanntes Gedicht “Rathenau” erinnert. Wie viele seiner Befürchtungen und Warnungen sind auch die letzten Zeilen des Textes ein Menetekel, das im nächsten Jahrzehnt in Deutschland Wirklichkeit werden sollte. Vielleicht ist die Lage heute nicht ganz so prekär wie in der Weimarer Republik, aber gerade weil Tucholskys Warnungen sich als berechtigt erwiesen ist es ein Hinweis auf den Umgang mit solchen Parteien und ähn- lichen Organisationen wie der oben genannten (die ja leider doch gewählt werden). Es wurde 1922 in der Weltbühne unter Tucholskys Pseudonym “Theobald Tiger” ver- öffentlicht, kurz nachdem der Außenminister Walter Rathenau, nicht zuletzt wegen seiner jüdischen Abstammung, von der rechtsextremen Geheimgesellschaft “Organi- sation Consul” ermordet wurde. Der erwähnte Karl Helfferich (siehe hier) war einer der führenden Gegner der jungen Republik, die Tucholsky als Lichtblick in der deutschen Geschichte empfand.
Rathenau
Du bist doch schon daran gewöhnt!
Du weißt doch, wie das ist, wenn deinen jungen
Deutschnationalen so ein Ding gelungen.
Sie schießen. Karlchen Helfferich, der höhnt.
Das ist seit Jahren deine Politik –
Du Republik!
Du hast doch darin Übung, junge Frau!
Glatt gehn dir von der Hand die Totenfeiern.
Proteste gellen. Nekrologe leiern.
Und hinterher bist du genau so schlau.
Wie lange siehst du Helfferich noch zu?
Derselbe, der aus Moskau, als man putschte,
mit vollen Hosen in die Heimat rutschte,
hat jetzt den zweiten Menschen ungerochen
ins Grab gehetzt, geflucht, gesprochen.
Und während eine alte Mutter bebt,
sitzt das im Parlament.
Und lebt.
Das war doch nicht das erste Mal!
Du hörst die Bonzen der Partein
im Reichstag und im Landtag schrein:
»So geht das nicht mehr weiter! Ein Skandal!«
War es das letzte Mal?
Steh einmal auf! Schlag mit der Faust darein!
Schlaf nicht nach vierzehn Tagen wieder ein!
Heraus mit deinem Monarchistenrichter,
mit Offizieren – und mit dem Gelichter,
das von dir lebt, und das dich sabotiert,
an deine Häuser Hakenkreuze schmiert.
Schlag du in Stücke die Geheimverbände!
Bind Ludendorff und Escherich die Hände!
Laß dich nicht von der Reichswehr höhnen!
Sie muß sich an die Republik gewöhnen.
Schlag zu! Schlag zu! Pack sie gehörig an!
Sie kneifen alle. Denn da ist kein Mann.
Da sind nur Heckenschützen. Pack sie fest –
dein Haus verbrennt, wenn dus jetzt glimmen läßt.
Zerreiß die Paragraphenschlingen.
Fall nicht darein. Es muß gelingen!
Vier Jahre Mord – das sind, weiß Gott, genug.
Du stehst vor deinem letzten Atemzug.
Zeig, was du bist. Halt mit dir selbst Gericht.
Stirb oder kämpfe!
Drittes gibt es nicht.
Was mache ich nur? Wenn man auf meine Last.Fm-Seite sieht, kann erkennen in wel- cher Misere ich stecke: ich will zu zwei Konzerten am gleichen Tag, dem 1. Februar, gehen. Wer jetzt meint, dass sei nicht das große Problem, da ja zwei Konzerte an einem Abend durchaus drin sein können, dem sei gesagt, dass das eine Konzert in Chemnitz und das andere in Leipzig stattfindet (natürlich ist es auch so eher ein Luxusproblem).
Egal wie ich mich entscheide will ich euch beide empfehlen, vielleicht wollt ihr ja auch hingehen. Das eine ist von der dänischen Band Efterklang, die mit ruhigem Post- rock-Electronica-Mix daherkommt und vielleicht am ehesten nach Sigur Rós, Under Byen oder Múm klingt. Sie spielen zusammen mit Our Broken Garden im UT Conne- witz in Leipzig. Das zweite Konzert findet im AJZ in Chemnitz statt, Egotronic und Saalschutz (Elektronik und dazu schreien) lassen es krachen, sicherlich mit höherem Tanzfaktor als Efterklang. Schwierig, schwierig. Was meint ihr?
Als Entscheidungshilfe hier zwei Videos, das erste sehr schön von Efterklang (kenne ich von Fena).
Und das zweite von Egotronic als Oasis in “The Day of the Tentacle” oder so.
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Dieses Wochenende habe ich einen Fragebogen ausgefüllt, und das nicht ohne Grund: Es ging darum, den König der Fragebögen, M. Dietzns, zu schlagen. Das habe ich geschafft, was allerdings einige Zeit brauchte und leicht als Idiotie zu bezeichnen ist. Ich habe überlegt, ob ich den Fragebogen gleich mit hierhin schreibe, allerdingswürde das total meinen Blog zerlegen, deswegen ist das Resultat hier zu lesen. Mal sehen, wer bis zum Ende kommt. Vorsicht: Gefährliche Zeitfalle!
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Schon vor einer Weile wurde auf Slanted die Seite happyloverstown von Jonathan Calugi aus Italien vorgestellt. Es ist so manche tolle Grafik zu sehen, die ich euch ans Herz legen möchte. Es gibt auf der Seite aber auch vier recht eigenwillige Freefonts und um diese herunterladen zu können schrieb ich Jonathan an. Vorhin kam seine Antwort und er sagte, dass er sich freuen würde, wenn ich den Link zu seiner Seite auf meinem Blog veröffentlichen könnte. Klaro, mache ich doch. Zwei Downloadlinks kann ich euch übrigens gleich schicken, die für die Fonts Umma Gomma und Lovers Square. Um die Fonts Discofat und und Lovesick zu bekommen müsstet ihr ihn auch anschreiben - spread love!
P.S.: Wenn die Fonts bei Suitcase oder so nicht aufgehen kann es sein, dass man den Dateinamen zurechtstutzen muss (also die URL weg).



