Ich habe eine aktuelle Aufnahme von der Tour gefunden, das in Tonsberg (nicht dem Ex-Naziladen in Leipzig) aufgenommen ist. Die Qualität ist nich so toll, der Sound scheppert und die Stelle ist gerade nicht die spannendste. Aber immerhin. Zu sehen sind übrigens die ganze Zeit Supersilent mit Ex-Motorpsychomitglied Helge “Deathprod” Sten im Vordergrund.
“All packed up they left the plains,
ready to play things over again”
Hey, Leute! Das ist nun vermutlich der letzte Oslo-Blogeintrag. Morgen früh geht es los, der Bus fährt so gegen neun. Das ist auch ganz gut so, da wir wirklich blank sind und auch nichts mehr abheben wollen. Ich sitze hier in der Lobby des Hostels und vor wenigen Minuten ist die Sonne nochmal herausgekommen, um uns zu sagen: Oslo geht auch mit blauem Himmel. Danke, Sonne, aber es ist leider der letzte Tag und wir sind recht müde.
Zum Schluss will ich mal ein kleine Zusammenfassung machen. Dazu würde ich den Urlaub in zwei Kategorien einteilen. EIn dazwischen gibt es mal wegen des Minischerz´ nicht.

Toll war natürlich, dass ich meine Lieblingsband getroffen habe. Das ist ein Traum. Wie sie so ankamen und beispielsweise “Hello, I am Hans.” gesagt haben. (Caro, das “Hi, I am Tom!” kommt noch!!!) Es war auch schön Oslo mal etwas länger und mit vielen witzigen Minigeschichten zu sehen. Der Spaziergang auf der Insel war toll, die Vernissage war toll, der Besuch beim “Bamseklubben” war toll, die ganzen Leute, die wir getroffen haben waren toll, der braune Käse, der wie Erdnussbutter geschmeckt hat, war toll, dass ich manchmal Norwegisch reden konnte war auch toll. Ach, ja, das Konzert. Das war supertoll, auch wenn ich von dem Tag schon etwas fertig war. Es war ein unglaubliches Soundmassaker, mir kam es wie ein riesiges Monster vor, das zu viel Musik gefressen hat und nun alles in zwei Stunden ausspucken wollte. Die Visuals waren auch unglaublich unglaublich. Es war eine Leinwand vor die Bühne gespannt, auf die projiziert wurde. Leider wurde das Konzert bei der Zugabe abgebrochen, weil jemand aus dem Publikum doof rumgebrüllt hat. Es war wirklich irgendwie nicht besonders passend. Wir haben darüber diskutiert, ob es wirklich an ihm lag, aber ich glaube schon. Naja, es gibt bestimmt noch viel mehr Tolles, aber fragt mich einfach nochmal später.

Wenn man nach Norwegen fährt gibt es zwei Dinge, bei denen schnell mal “Uff!” denkt: Die Preise und das Wetter. Es ist wirklich extrem teuer. Eine Packung Tabak für 14 Euro, so etwas kauft man nicht oft im Leben (zum Glück hat Thomas sich die gekauft). Das Wetter war, wie bereits gesagt, so als wäre man einen Monat zurückgeflogen. Schnee, Regen und fünf Grad maximal. Das Ganze in Kombination mit dem herumlaufen, zu dem man gezwungen ist, wenn man Couchsurfing macht, kann schon auf die Nerven schlagen. Allgemein ist Couchsurfing in vielerlei Beziehung auch anstrengend. Außerdem habe ich ein Stativ kaputtgemacht.
Na dann, zum Schluss noch ein paar Fotos. Vi ses i Tyskland, eller hva? (P.S.: Wer Fotos z.B. von dem Amerikaner sehen will, der muss mich besuchen kommen)

Der liebe Cloudfather!

Schön wäre es. (Übersetzung: Wir wollen alles haben! (Zum Beispiel: Waffeln UND Kaffee))
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“I´m so tired, kick off in the void,
let´s get some weed and chill out to Pink Floyd”
Hey, Leute, ich habe gerade nicht so richtig Internet, deswegen kann ich nur in Maßen schreiben. Danke für die Kommentare, freut mich sehr. Wir sind gerade etwas müde und würden lieber heute als morgen nach Deutschland zurückfahren. Aber der Flug geht erst morgen, was soll man machen. Das Motorpsycho/Supersilent-Konzert war super. Gestern waren wir satte 10 Minuten im Munch-Museum. Ich muss mal dringend noch mehr über alles schreiben.
Jetzt sind wir bei Anne, einer Freundin von Su, die uns freundlicherweise aufgenommen hat. Und heute beißen wir dann noch in den saueren Jugendherberge-Apfel. Nunja, mehr später.
“Sinful youth in overdrive,
comatose, but still alive”
Hallo! Nach der Minipause will ich eben mal schreiben, wie es uns ergangen ist. Wir haben für gestern Nacht noch einen Schlafplatz suchen müssen, und per Couchsurfing-Suche hat sich recht schnell ein Amerikaner namens Roger gemeldet. Wir trafen ihn und er stellte sich als supernetter, im Vergleich zu uns, älterer Typ raus. Er wohnt in einem Apartement in einem Hochhaus, von dem aus man ganz Oslo überblicken kann. Dort sind wird just im Moment noch und liegen im Zimmer seines Sohns herum.
Gestern nacht waren wir mit ihm noch auf einem Treffen des norwegischen “Bamseklubben”, des Bärenklubs, einem Verband schwuler Männer. Es war wirklich topp, wir konnten kostenlose Pizza essen, bekamen Getränke ausgegeben und hatten viele witzige Gespräche. Ich habe sogar eine Kette mit dem Vereinslogo als Souvenir. Danach hingen wir noch mit Roger in seiner Wohnung ab und er ist wirklich, wirklich nett und interessant und alles.
Heute war dann der große Tag und ich fühle mich immer noch etwas matschig in der Magengegend. Wir trafen uns gegen 11 Uhr mit Motorpsycho im Rockefeller-Club, sie waren superfreundlich und alles lief wirklich gut. Auch wenn meine Vorbereitung etwas verpeilt war, konnte ich Filmen, was ich brauche. Außerdem bedienten wir uns am Backstage-Buffet. Hach. Wie verrückt alles. Heute abend stehen wir auf der Gästeliste für das Motorpsycho/Supersilent-Konzert. Auch nicht übel. Die Kombination der beiden Bands ist nicht ohne. Guckt euch vielleicht mal das Video hier an.
Bis später, ich buzel erstmal.’

Die Skyline vom Hochhaus aus

Es war wirklich heiß im Backstage und ich war nervös und so.*schwitz*

Living is easy with eyes closed
Abgelegt unter: Allgemein
Heute bin ich einfach nur müde. Echt müde. Und nervös, wegen morgen. CU dann!
“That´s just the way we are, our head in the ozone and our minds in Shangri-La.”
Hui. Ich sitze gerade ziemlich bleich vor dem Leppi, weil die Nachrichten, die mich eben erreicht haben, ziemlich mies sind. Einer meiner Prüfer hat mich eben angemailt und mich gefragt, wann ich das denn überhaupt mit meiner Recherche machen will. Darauf musste ich erfahren, dass sie bereits am 1. April fertig sein soll. Das ist gelinde gesagt Kacke. *Angst*
Trotzdem will ich von dem heutigen Tag erzählen: Wir sind heute von unserer einsamen Insel wieder zurück nach Oslo gefahren und haben den Tag vor Allem mit Kaffeetrinken und Spazieren verbracht. Am Abend haben wir dann Arinsbjörn und Anette getroffen, zwei super GastgeberInnen, die uns gleich mit auf eine Ausstellung in einem Squat genommen haben. Dort war das Bier übrigens extrem billig, die Miniflasche nur 4 Euro. Cry, Portemonnaie, cry!
Puh, jetzt muss ich erstmal tief durchatmen und gucken, ob ich trotz des Bachelorstress´schlafen kann. Mamma mia!

Eine Wache vor dem Schloss wird von Kindern veralbert. Witzig.

Das Eis zum Blog. In Norwegen ist scheinbar alles möglich.

Graffitti, dreckige Straßen und Ausstellungseröffnungen. Da fühlt man sich wieder wie zuhause.
“I´m watching your thrills from my home in the hills”
Der heutige Tag lief so ab, wie er wohl auf einer norwegischen Vorstadtinsel nicht anders sein kann. Wir haben extrem lang geschlafen, ein wenig am Leppi gearbeitet, massig Bohnen und Sjokade gegessen und sind dann ein wenig auf der Insel und der Nachbarinsel herumspaziert. Es war sehr kalt und matschig, aber auch sehr idyllisch.
Meine Verpeiltheit des Tages war übrigens, dass mir erst nachdem wir total weit zum nächsten Supermarkt gelaufen sind, aufgefallen ist, dass ich die Geldbörse mit dem einzigen norwegischen Geld zuhause gelassen habe. Gibt schlimmeres (zum Beispiel die Preise beim Supermarkt).
P.S.: Sjokade ist wohl die heftigste Form von Schokocreme, die es gibt.

So verschneit ist der Oslofjord gerade.

Und es gibt sogar echte Seesterne!

So wohnt man im Land des Erdöls! Nicht schlecht, Leute!
“Serpentine, Serpentine, out of sight, out of mind”
Heute früh ging es, trotz eines kleinen cholerischen Anfall meinerseits, weil meine Jacke entführt worden war, endlich von Clemens´ Wohnung aus los. Nachdem wir ohne die erwarteten Probleme, die wir wegen unserers viel zu großen Gepäcks befürchteten, einchecken konnten, saßen wir im Flugzeug nach Oslo Gardemoen. Dort erwartete uns ein kleiner meteorologischer Backspin in Form von Schneeregen und -decke. Ist halt nicht Fuerte Ventura hier (das Flugzeug nebenan flog dorthin).
Nun hocken wir reichlich müde bei unserem ersten Gastgeber, einem netten Deutschen aus Lübben. Er wohnt in einer kleinen, hübschen Hütte auf einer Insel ca. 20 km südlich von Oslo, Nesöya (ö durch o mit Strich ersetzen, pls). Nebenbei trösten wir mein Portemonnaie, das sich von den norwegischen Preisen erholen muss. Und ich habe mir beim Brotschneiden in den Finger geschnitten, mit Blut und so. Aua!

Das unglaublich unschöne Rathaus von Oslo

Der unglaublich schöne Thomas von Oslo

Der unglaublich schöne ich von Oslo
“upstairs and downstairs - the mess is all complete”
Hallo Leute! Das hier ist der erste offizielle Oslo-Reiseblogeintrag. Jetzt könnte man denken: “Was? Der fährt nur mal eine Woche nach Oslo und macht hier so einen digitalen Trubel!” Da hat der fiktive Ankläger natürlich recht. Aber immerhin ist es der Urlaub, in dem ich meine Lieblingsband treffe! Und außerdem gibt es bestimmt immer tolle Berichte und Fotos und Witzchen.
Heute fing es nämlich schon mal damit turbulent an, dass ich die ganzen Reiseutensilien (naja, Ruck- und Schlafsack) in der ganzen Stadt abholen musste, in mehr oder weniger letzter Minute (danke nochmal). Und dann dachte ich, dass ich noch einen Zwischenstopp in Dessau machen muss, weil das Ladegerät für meine Kamera falsch ist. Das hat sich dann zum Glück in Luft aufgelöst, leider habe ich unseren lieben Werkstattleiter von der Hochschule mit 1000 Telefonaten und Mails genervt. Aber er ist wirklich nett und hat es sich nicht anmerken lassen.
Nun sitze ich bei Clemens (der rülpst gerade hier, der Schlingel) in Berlin-Prenzlberg herum und gehe gelegentlich immer mal zu der Geburtstagsparty in der Küche, bei der es Schokokuchen mit Rühreigeschmack gibt. Morgen früh geht dann der Flieger und dann gibt es kein zurück mehr. Übrigens: Ich nehme gerne Tipps entgegen, wie ich meine Klaustrophobie loswerden könnte, die ich in Berlin immer bekomme.
Weil der Fotografen-Thomas sich noch in den billigeren Vierteln rumtreibt, gibt es heute keine Fotos, aber die versprochene Musik direkt aus dem Proberaum. Daran denken: Direkt aus dem Proberaum mitgeschnitten. Improvisation und so. Und noch fast nie geprobt! (Vielleicht können wir ja trotzdem eure Lieblings-Progrockband werden)
nummer eins:
nummer zwei:
nummer drei:
